Sprachspiegel-Netztipp 41, Okt. 2018

Österreichisches Deutsch

Der Hauptautor des Schwerpunkts im Heft 5/2018, Prof. Heinz-Dieter Pohl, bietet hier Informationen zum österreichischen Deutsch an (nachgeführt bis 2014):
http://members.chello.at/heinz.pohl/OesterrDeutsch.htm

Die Broschüre des Bildungsministeriums kann heruntergeladen werden (9,2 MB): https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/oed.pdf?61edf0

Rudolf Muhr (Universität Graz, s.u.) hat eine Kritik dazu publiziert.

Forschungsprojekt

oesterreichisches-deutsch.bildungssprache.univie.ac.at/home/

oesterreichisches-deutsch.bildungssprache.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_oesterr_dt_unterrichtssprache/Linz_Stifterhaus_30.1.2015_JR_RdC.pdf

Medienberichte

www.muttersprache.at/uploads/wsb-03-2012-auswahl-29101122.pdf
(S.
9–11, mit Link zu «Die Presse», 7.7.  2012, mit mehr als 350 Kommentaren)

www.tt.com/lebensart/freizeit/8188328-91/das-österreichische-vertschüsst-sich.csp?tab=article

www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Moehre-Sahne-Quark-Wer-in-OEsterreich-Kindern-vorliest-muss-oft-uebersetzen;art16,2875605

orf.at/stories/2417476/2417477

Weitere Websites

Zur Theorie plurizentrischer Sprachen (Exkurs auf S.143 des «Sprachspiegels» 5/2018*): pluricentriclanguages.org; ubc.academia.edu/StefanDollinger,
besonders www.academia.edu/27653734, www.academia.edu/35962423.

Informationen aus der Universität Graz (Prof. Rudolf Muhr): www.oedeutsch.at (bis 2008) und www.gsoed.at (bis 2014). An beiden Orten gibt es auch ein klingendes Aussprachewörterbuch mit österreichischen, deutschen und Schweizer Varianten: http://aussprache.at

Dissertation Oldřich Břenek «Sprachgebrauch und Sprachbeurteilung in Österreich»:
https://theses.cz/id/qtcnwi/Brenek_Oldrich_disertace.pdf

Zu einem Buch von Robert Sedlaczek: sprachlust.ch/Was/Lupen4/Lupe40.html

Fussballsprache: gfds.de/22-der-ball-muss-in-die-butte-oder-ins-aluminium-fussballjargon-in-oesterreich-und-der-schweiz

© Daniel Goldstein (Sprachspiegel)

*  www.sprachverein.ch/sprachspiegel_pdf/Sprachspiegel_2018_5.pdf (Anhang):
H.-D. Pohl skizziert die pluriareale Sichtweise, die nicht in erster Linie auf verschiedene Zentren – de facto Nationalstaaten – in einem Sprachgebiet abstellt, sondern auf sprachlich homogenere Teilgebiete. Kurz zusammengefasst folgt S. Dollingers Verteidigung der plurizentrischen Theorie, die er mit einer Grafik illustriert. Die drei Zentren Deutschland, Österreich und (Deutsch-) Schweiz mit je eigener, auf den Dialekten aufbauender Standardsprache können räumlich angeordnet werden.
Dazu muss die Abbildung auf der folgenden Seite an ihrem rechten Rand bündig abgeschnitten und dieser dann so auf den linken Rand geklebt werden, dass das CH-Dreieck und das Wort «Schwäbisch» intakt sind. Geografisch stimmt’s, wenn der Zylinder mit dem Text nach innen gebildet wird, quasi als Panoramabild mit Standort Bodensee. Zum Schweizer Aspekt steht im gleichen Heft eine Rezension: www.sprachverein.ch/dossiers/Buch_Schweizerhochdeutsch.pdf.

Varietäten

Grafikvorlage: Dollinger, Stefan. The Pluricentricity Debate (i. Vorb. f. 2019 bei Routledge, London)



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